09.10.2014 / Allgemein / /

Rohstoff Bildung nicht gefährden

Das Bildungswesen ist der einzige Rohstoff der Schweiz, welcher erneuerbar ist und dessen Angebot und Qualität wir direkt beeinflussen können. Gut ausgebildete Leute sind auf dem in- und ausländischen Arbeitsmarkt gesucht. Um aber eine wettbewerbsfähige Bildung zu erlangen, müssen die wichtigsten Lernziele und die Bildungsstandards der Kantone aufeinander abgestimmt sein. Arbeitgeber müssen wissen, welche Leistungen sie erwarten dürfen. Aus Sicht eines Unternehmens sind die schulischen Leistungen von Schulabgängern heute aber schwer vergleichbar. Gerade weil eine immer grössere Mobilität der Arbeitnehmenden feststellbar ist und aufgrund des Fachkräftemangels auch immer mehr ausländisches Personal eingestellt wird, müssen wir die Kräfte im Bildungssystem bündeln. Auch wenn es zuweilen knarrt im Gebälk, lohnt es sich im Sinne eines konkurrenzfähigen Bildungssystems den steinigen Weg weiterzugehen.